„Sichtbarkeit beginnt nicht mit Content. Sondern mit der Entscheidung, du selbst zu sein.“
+100 Kundinnen begleitet | 4 Jahre Social Media Erfahrung | Berufspädagogin (M.A.) | Dozentin für HR & Social Media
Du postest unregelmäßig.
Du überdenkst jeden Post.
Und manchmal fühlst du dich, als würdest du eine Rolle spielen.
Nicht weil du nichts zu sagen hast.
Sondern weil du noch nicht weißt, wer du auf Social Media wirklich bist.
Und genau dort beginnt meine Arbeit.
+100
Frauen persönlich im Bereich Social Media & Identitätsarbeit begleitet
+100K
Rebranding einer Influencerin mit +100K Follower
+4
Jahre Zusammenarbeit mit Influencern in Dubai
+13
Jahre im Bereich HR / Menschenführung & Unterricht
Ich bin mit einem schizophrenen Elternteil aufgewachsen und mit einem Satz, der ständig im Raum stand: „Wir haben kein Geld.“ Als Kind habe ich früh gelernt, mich anzupassen und mich so zu verhalten, dass ich bloß keine Wutausbrüche provoziere. Nicht auffallen, keine Probleme machen. Ich war ein sehr schüchternes Kind und dieses Muster hat mich lange begleitet. Mich zurückhalten, mich anpassen, lieber im Hintergrund bleiben.
Mit Mitte Zwanzig
Erst Mitte 20 hat sich etwas in meinem Leben verändert. Mit 24 bin ich ins Ausland gegangen, obwohl der Glaubenssatz in mir saß, dass ich nicht genug Geld habe, aber meine Neugier war größer. Plötzlich war ich in einer völlig neuen Umgebung. Niemand kannte mich, niemand hatte Erwartungen an mich. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, ich darf einfach ich selbst sein.
Dieses Gefühl war so prägend, dass ich danach fast süchtig nach dem Reisen wurde. Ich bin immer wieder losgezogen, weil ich diese Momente von Freiheit und Lebendigkeit wieder spüren wollte. Heute weiß ich: Ich habe diese Gefühle lange im Außen gesucht. Erst viele Jahre später, als ich bereits selbstständig war und eigentlich alles erreicht hatte, was ich mir immer gewünscht hatte, wurde mir etwas klar. Ich war ständig beschäftigt, hatte Projekte und Erfolge – und trotzdem fühlte ich mich innerlich nicht wirklich angekommen.
Wer bin ich?
Da habe ich gemerkt: Ich kenne mich und gleichzeitig kenne ich mich gar nicht. Ich war in meinem Leben oft mutig gewesen, aber ich hatte mir nie wirklich erlaubt zu sehen, wer ich eigentlich bin. Erst als ich mein Herz geöffnet habe und Liebe wirklich in mein Leben gelassen habe, habe ich angefangen, meine alten Masken loszulassen – die Rollen, die Anpassung, das Funktionieren. Und zum ersten Mal habe ich angefangen zu verstehen, wer Jeanette eigentlich ist.
Genau in dieser Zeit ist mir auch etwas in meiner Arbeit aufgefallen. Ich habe viele Frauen im Bereich Social Media begleitet. Irgendwann verstehen fast alle, wie Social Media technisch funktioniert. Sie kennen Strategien, Tipps und Formate. Aber die eigentliche Schwierigkeit liegt woanders: Viele trauen sich nicht, ihre Persönlichkeit wirklich zu zeigen.
Der Schlüssel
Und genau das ist der Schlüssel. Das ist der Grund, warum Influencer groß werden, warum starke Personal Brands entstehen und warum manche Accounts Menschen wirklich berühren. Nicht wegen der perfekten Strategie, sondern weil eine echte Persönlichkeit sichtbar wird.
Deshalb glaube ich heute: In jeder Frau steckt eine Ikone, die sich zeigen darf. Der erste Schritt dahin ist nicht der perfekte Content, sondern die Reise zu dir selbst. Denn wenn du innerlich klar bist, entsteht auch Klarheit im Außen. Dann verschwinden plötzlich viele der Fragen, die so viele Frauen beschäftigen: Was soll ich posten? Bin ich interessant genug? Habe ich überhaupt etwas zu sagen? Habe ich Zeit dafür?
Denn Sichtbarkeit beginnt nicht mit Content. Sie beginnt mit der Entscheidung, du selbst zu sein.
Du wirst deine Komfortzone verlassen, persönlich wachsen und damit automatisch auch dein Business. Wenn du aber bleibst, wo du bist, wird Social Media für dich anstrengend bleiben.